Verteilen Sie die Last zudem bewusst: Schwere Lexika und Zeitschriften gehören in die unteren Fächer, leichte Taschenbücher nach oben. So bleibt der Schwerpunkt niedrig und die Wand wird gleichmäßig belastet. Auch die Regalböden selbst müssen die Last tragen – eine 18 Millimeter starke Multiplexplatte aus Buche hält deutlich mehr aus als eine gleich dicke Spanplatte. Stützen Sie sehr lange Böden bei Überschreitung der empfohlenen Stützweite mit zusätzlichen Mittelwangen oder Aluminiumprofilen. Messen Sie die Durchbiegung nach dem Einlegen der Bücher – wenn sich ein Brett sichtbar durchbiegt, ist die Konstruktion unterdimensioniert.
Die Beschläge sind der zweite kritische Punkt. In the event you loved this informative article and you would want to receive more information with regards to Umweltfreundliche Wandgestaltung assure visit our web-site. Alte Scharniere können ausgeschlagen sein, sodass die Tür hängt. Prüfen Sie, ob die Achsen fest sitzen und kein Spiel haben. Bei Bedarf ersetzen Sie die Scharniere durch neue, aber achten Sie auf das gleiche Maß und die gleiche Lochposition. Bei den Schrauben empfiehlt es sich, neue, längere Schrauben zu verwenden, die in das frische Holz greifen. Wenn die alten Löcher zu groß sind, füllen Sie sie mit Holzdübeln und Leim, lassen das trocknen und bohren dann neu. Das klingt aufwendig, verhindert aber, dass die Tür später im Rahmen wackelt.
Ein weiterer Punkt ist die Randfuge. Vinyl arbeitet bei Temperaturschwankungen, auch wenn es verklebt ist. Lassen Sie deshalb rundherum einen Abstand von fünf bis zehn Millimetern zur Wand. Diese Dehnungsfuge verdecken Sie später mit einer Sockelleiste, die Sie nicht fest mit dem Boden verbinden, sondern nur an der Wand befestigen. Bei großen Räumen über acht Metern Länge sollte eine zusätzliche Dehnungsfuge im Türbereich oder in der Raummitte eingeplant werden, sonst kann sich das Vinyl wellen.
Zuerst sollten Sie die Tür ausbauen, falls sie noch im alten Rahmen hängt. Legen Sie sie auf zwei stabile Böcke und entfernen Sie alle Beschläge: Scharniere, Griffe und Schlösser. Nummerieren Sie die Teile, damit Sie später wissen, wohin sie gehören. Dann beginnt das Abschleifen. Eine Schwingschleifer mit mittlerer Körnung (z. B. 120) ist dafür ideal. Arbeiten Sie immer in Richtung der Maserung, niemals quer dazu. Bei dicken Farbschichten hilft ein Heißluftföhn, aber Vorsicht: Zu viel Hitze kann das Holz verbrennen. Nach dem ersten Schleifgang wechseln Sie auf feineres Papier (Körnung 180) und glätten die Fläche. Typischer Fehler: mehr lesen zu stark schleifen an Kanten und Profilen. Dort nutzt man besser Schleifklotz oder Schleifschwamm, um die Konturen nicht zu verwischen.
Die Befestigung der senkrechten Seitenteile erfolgt am besten mit durchgehenden Gewindestangen, die mehrere Dübelpunkte miteinander verbinden. Bohren Sie die Löcher exakt im rechten Winkel, sonst entstehen Spannungen, die sich später als Risse im Holz zeigen. Für die horizontale Verbindung der Module untereinander verwenden Sie Möbelverbinder oder Schrauben mit Abdeckkappen. Ein häufiger Fehler ist es, die Bücherwand Raumteiler ohne Sichtschutz seitliche Wandanschlüsse zu lassen – dann kann sie bei einseitiger Belastung kippen. Planen Sie daher an beiden Enden eine feste Verschraubung mit der Wand ein, auch wenn die Wand nicht vollständig hinter dem Regal liegt.
Typische Fehler bei der Nachrüstung sind unzureichende Dämmung und falsche Standorte. Eine Sauna an einer Außenwand ohne Dampfsperre führt zu Schimmel in der Wand. Vor dem Aufbau sollte man die Wand mit einer PE-Folie und Mineralwolle isolieren. Bei Infrarotkabinen ist der Abstand zur Wand oft geringer, aber auch hier muss die Rückseite belüftet werden. Wer die Kabine direkt auf den Estrich stellt, riskiert Feuchtigkeitsstau unter dem Boden – besser sind Füsse oder eine Unterkonstruktion.
Lasten richtig einschätzen und verteilen Bücher sind schwer: Ein laufender Meter gebundene Ausgaben wiegt schnell über 20 Kilogramm. Bei einer Wandhöhe von 2,50 Metern und fünf Regalböden können pro Meter Wandfläche über 100 Kilogramm zusammenkommen. Eine freistehende Konstruktion kippt bei solchen Lasten – die Bücherwand muss daher an der Wand befestigt werden. Verwenden Sie für die Wandmontage pro Regalmodul mindestens vier Schwerlastdübel, die in tragendes Mauerwerk oder Beton gesetzt werden. Bei Trockenbauwänden ist eine zusätzliche Unterkonstruktion aus Holz oder Metall unerlässlich. Prüfen Sie vor dem Bohren mit einem Leitungssucher, ob Strom- oder Wasserleitungen in der Wand verlaufen.
Nach dem Schleifen kommt die Oberflächenbehandlung. Sie haben die Wahl zwischen Öl, Wachs oder Lack – je nach gewünschtem Aussehen und Beanspruchung. Ein natürliches Öl (z. B. Leinöl oder Hartöl) betont die Maserung und ist leicht nachzubessern. Ein Klarlack bietet mehr Schutz, lässt das Holz aber etwas künstlicher wirken. Tragen Sie das Produkt dünn mit einem Pinsel oder Tuch auf und lassen Sie es gut einziehen. Nach dem Trocknen schleifen Sie leicht mit feinem Papier (Körnung 320) und wiederholen den Vorgang ein- oder zweimal. Bei Lack ist ein Zwischenschliff Pflicht, sonst wird die Oberfläche uneben.