Kaffeesatz selbst ist ein überraschendes Mittel: Er absorbiert Geruch, wenn er trocken ist. Verteilen Sie frischen, gut ausgetrockneten Satz auf einem Teller und stellen Sie ihn in den Kühlschrank oder die Speisekammer. Nach zwei Tagen entsorgen Sie ihn. Der Trick funktioniert nur, wenn der Satz ist – feuchter Satz schimmelt und verstärkt den Geruch. Trocknen Sie ihn daher 24 Stunden auf Zeitungspapier, bevor Sie ihn einsetzen.
Ein weiterer Punkt ist die Platzierung des Handtuchhalters. Er gehört in die Nähe der Dusche oder Badewanne, aber nicht direkt darüber, sonst werden die Handtücher nass. Eine beheizte Handtuchleiste an der Wand gegenüber der Dusche ist ideal. Auch der Waschbeckenunterschrank sollte nicht zu tief sein, wenn Sie eine Duschwand daneben planen – sonst stoßen Sie beim Händewaschen mit dem Ellbogen an die Glaswand. Prüfen Sie vor dem Kauf, ob die Türen des Schranks aufschwingen können, ohne die Dusche zu blockieren. Bei der WC-Installation ist ein Mindestabstand von 20 Zentimetern zur seitlichen Wand nötig, sonst wird das Sitzen unbequem.
So gelingt die Kombination aus Altbau und hoher Energieeffizienz Die eigentliche Herausforderung liegt in der Kombination von modernem Wärmeschutz und
natürlichen Materialien. Nehmen wir das Beispiel der Innendämmung: Eine Wand aus massivem Mauerwerk lässt sich mit Holzfaserplatten dämmen, die direkt auf den Untergrund geklebt werden. Wichtig ist, dass Sie zuerst einen Feuchtigkeitscheck durchführen. Ein einfacher Test: Legen Sie für 24 Stunden eine Folie auf die Wand. Bilden sich darunter Wassertropfen, ist die Wand feucht – eine Innendämmung wäre kontraproduktiv. In diesem Fall muss zuerst die Feuchtigkeitsquelle beseitigt werden, etwa durch eine verbesserte Drainage oder das Freilegen des Fundaments. Erst danach sollte man mit der Dämmung beginnen.
Zusätzlich sollten Sie Ihren Teppich einmal im Jahr gründlich reinigen lassen. Das kann eine professionelle Teppichreinigung mit Warmwasser-Extraktionsverfahren sein oder eine schonende Reinigung mit einem Dampfreiniger. Viele Teppiche vertragen jedoch keine zu hohe Feuchtigkeit, daher ist es ratsam, vorab die Pflegehinweise zu prüfen. Wenn Sie einen hochflorigen Teppich besitzen, verwenden Sie am besten einen speziellen Bürstaufsatz, um die Fasern aufzurichten. Achten Sie außerdem darauf, dass der Teppich nach der Reinigung vollständig trocknet, um Schimmelbildung zu vermeiden.
Die richtige Pflege beginnt übrigens schon bei der Platzierung. Legen Sie Teppiche nicht in stark beanspruchte Bereiche, ohne einen Teppichschutz zu verwenden. Drehen Sie Teppiche regelmäßig, damit sie gleichmäßig abnutzen. Vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung, da diese die Farben ausbleichen lässt. Und wenn Sie Möbel auf dem Teppich platzieren, verwenden Sie Untersetzer, um Druckstellen zu vermeiden. Mit diesen sechs Fehlern im Hinterkopf bleibt Ihr Teppich über viele Jahre hinweg schön und gepflegt.
Allergene im Haushalt sind oft unsichtbar, aber ihre Wirkung spüren Sie täglich: Niesen, tränende Augen oder ein Kratzen im Hals. Besonders problematisch sind Böden, denn sie sammeln Staub, Pollen und Milbenkot. Teppichböden sind die größten Übeltäter, aber auch versiegelte Böden können durch Feuchtigkeit und falsche Reinigung zum Nährboden für Schimmel werden. Die gute Nachricht: Sie können Ihre Böden mit einfachen, nachhaltigen Mitteln allergikerfreundlicher gestalten – ohne auf
Komfort zu verzichten.
Wer bereits einen Teppichboden besitzt, muss nicht sofort alles herausreißen. Eine nachhaltige Alternative ist die Verwendung von waschbaren, allergendichten Unterlagen und regelmäßiges Ausklopfen. Aber Achtung: Das Ausklopfen kann Allergene erst recht aufwirbeln. Besser ist es, den Teppich mit einem Dampfreiniger zu behandeln, der Temperaturen über 60 Grad erreicht – das tötet Milben ab, ohne Chemikalien. Wenn Sie einen neuen Teppich kaufen, wählen Sie ein Modell mit kurzem Flor und ohne Latex-Rücken, denn Latex kann bei empfindlichen Personen Allergien auslösen. Achten Sie auf Zertifikate, die emissionsarme Produkte kennzeichnen, doch meiden Sie Markennamen – die Entscheidung liegt allein bei Ihnen.
Eine bewährte Reihenfolge ist: zuerst die Dusche oder Badewanne positionieren, dann das Waschbecken und zuletzt das WC. Die Dusche gehört an eine Außenwand, wenn möglich, weil dort die Abwasserleitung kurz bleibt und die Belüftung einfacher ist. Achten Sie darauf, dass die Duschfläche mindestens 80 mal 120 Zentimeter misst, sonst wird es beim Abdrehen des Wassers eng. Bei einer Badewanne sollten Sie vorsehen, dass man seitlich aussteigen kann – nicht direkt vor dem Waschbecken, sonst stößt man sich beim Aussteigen den
Oberschenkel an der Kante. Und das Waschbecken benötigt eine freie Fläche von etwa 60 Zentimetern davor, damit Sie sich
bücken können, ohne den Kopf an einer Wand zu stoßen.

Kaffeegeruch ist für viele ein Genuss – bis er sich in der gesamten Küche festsetzt und nach Stunden noch an Vorhängen, Polstern und in Schränken hängt. Die Ursache ist klar: Kaffeefette und Säuren verdampfen beim Brühen und kondensieren an kühlen Oberflächen. Wer sofort nach dem Kochen das Fenster öffnet, beugt vor. Doch wenn der Duft bereits in Stoffen und Ritzen sitzt, hilft nur gezieltes Vorgehen. Bevor Sie zu chemischen Sprays greifen, testen Sie bewährte natürliche Materialien – die sind oft wirksamer, als Sie denken.