Wer nasse Wäsche aufhängt statt sie in den Trockner zu werfen, tauscht Strom gegen Zeit. Das ist keine Meinung, sondern eine Rechnung mit mehreren Posten: Aufhängen, Warten, Abhängen, Zusammenlegen, gegebenenfalls Bügeln. Wer das einmal ehrlich durchkalkuliert, versteht, warum die Leine bei gleicher Wäschemenge fast immer länger dauert als ein Trocknergang. Der Unterschied liegt nicht in der Trocknungszeit allein, sondern in der Zahl der Handgriffe.
Prüfen Sie die Waschanleitung am Etikett, bevor Sie ein Stück in die Maschine geben. Symbole geben Auskunft über Temperatur, Schleudern und Trocknen. Wenn Sie unsicher sind, testen Sie ein neues Feinwaschmittel ohne Bleiche an einer unauffälligen Stelle, etwa am Saum oder an der Innenseite. Nach dem Trocknen sehen Sie, ob die Farbe hält. Ein regelmäßiger Blick auf die Trommel nach dem Waschen zeigt, ob sich Rückstände bilden – dann war die Dosierung zu hoch. Mit etwas Sorgfalt bleiben Kleidungsstücke deutlich länger schön, und Sie sparen sich den Frust über verblichene Lieblingsstücke.
Wie oft gelüftet werden muss, hängt von Feuchtigkeit und Jahreszeit ab Im Winter ist Stoßlüften besonders wichtig, weil warme Luft mehr Feuchtigkeit aufnimmt als kalte. Kalte Außenluft erwärmt sich im Raum und kann anschließend Feuchtigkeit binden. Wer im Winter nur kippt, riskiert Schimmel an kalten Außenwänden. Im Sommer hingegen kann Lüften nachts oder früh morgens sinnvoll sein, wenn die Außenluft kühler ist. In dieser Zeit sollte man jedoch auf Insekten und Pollen achten. Ein Insektenschutzgitter am Fenster hilft, ohne den Luftstrom zu stark zu behindern.
Wenn der Stoff dünn wird und rei